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Unsere Umfrage für ein Gutscheinmotiv hat ein eindeutiges Ergebnis erbracht.

Mit einer Ausnahme waren alle für:

Streikende Verkäuferinnen bei einem Ausflug in den Volkspark Friedrichshain zum Friedhof der Märzgefallenen 1907

Streikende Verkäuferinnen bei einem Ausflug in den Volkspark Friedrichshain zum Friedhof der Märzgefallenen 1907

 

Je zwei Gutscheine haben gewonnen:

Renate Bremmert

Marianne Lampel

Maili Hochhuth

Alle anderen können den Gutschein für 10 € für eine 2-stündige Frauentour ab sofort bestellen:

frauentouren(at)t-online.de


 

Über uns - Ohne Frauen ging und geht nichts!

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FRAUENTOUREN will Frauengeschichte sichtbar machen, um Frauen für heutige und zukünftige Auseinandersetzungen zu ermutigen. Ohne Frauen ging und geht nichts!

Beate Neubauer und Claudia v. Gélieu erforschen und vermitteln seit mehr als zwanzig Jahren Frauengeschichte mit Führungen, Vorträgen, Seminaren und Publikationen. Sie haben an Ausstellungen und Filmen mitgewirkt. 2001 wurden sie mit dem Frauenpreis des Berliner Senats ausgezeichnet. 

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Claudia von Gélieu (rechts), Politikwissenschaftlerin aus West-Berlin, führte 1989 ihre erste frauenhistorische Stadtrundfahrt durch. Ihre Spezialgebiete sind die Alltags- und Sozialgeschichte der Frauen im 19. und 20. Jahrhundert sowie die Geschichte der Frauenbewegung.

Beate Neubauer (links), Historikerin, mit Schwerpunkt 18. Jahrhundert, erarbeitete zeitgleich in Berlin-Ost die ersten frauenhistorischen Themen und begann mit der journalistischen Popularisierung.

Nach der Wende 1989 fanden Beate Neubauer und Claudia v. Gélieu zusammen und bildeten 1994 unter dem Namen FRAUENTOUREN eine Kooperation von freiberuflich zur Frauengeschichte arbeitenden Frauen. Auch andere Frauen bieten ihr Expertinnenwissen bei FRAUENTOUREN an.

FRAUENTOUREN engagiert sich im 1990 gegründeten bundesweiten Netzwerk "Miss Marples Schwestern – Historische Spurensuche nach Frauen vor Ort". Frauen in der Geschichte zu entdecken, erfordert den kriminalistischen Spürsinn von Miss Marple und macht genauso viel Spaß, wie wenn sich die berühmte Detektivin auf Mördersuche begibt. Und so wie bei ihr die Besichtigung der Tatorte wichtiger Bestandteil der erfolgreichen Aufklärungsarbeit ist, führen Miss Marples Schwestern zu den Lebens- und Wirkungsstätten der Frauen.

Frauen in der Geschichte gibt es überall zu entdecken. FRAUENTOUREN bietet heute fast hundert verschiedene Führungen in Berlin an und es kommen immer neue dazu. Von Charlottenburg bis Köpenick, vom Prenzlauer Berg bis Steglitz gibt es Führungen durch zahlreiche Berliner Stadtteile wie zum Beispiel dem Scheunenviertel, Unter den Linden, Kurfürstendamm, dem ersten Frauenviertel etc. Es gibt Spree- und Parkspaziergänge sowie Friedhofsführungen.

FRAUENTOUREN führt durch alle Epochen der Geschichte, von den mittelalterlichen Fischweibern, Hexen und Beginen über den Einfluss der Kürfürstinnen, Königinnen und Kaiserinnen bis zum Aufbruch der Berliner jüdischen Salonieren in der Aufklärungszeit, die Frauenbewegung im 19. und 20. Jahrhundert, die "Neue Frau" in den Goldenen Zwanzigern dem Frauenalltag in der NS- und Nachkriegszeit sowie in der DDR bis zur dortigen oppositionellen Frauenbewegung in den achtziger Jahren.

Die meisten Führungen sind an einem Thema ausgerichtet:

  • Hugenottinnen, Böhminnen, Jüdinnen. Woher stammen die Berlinerinnen? 
  • Amazonen, Göttinnen, Musen. Frauenskulpturen in Berlin-Mitte 
  • Morden Frauen anders? Hexen, Kindsmörderinnen, Giftmischerinnen
  • Milchmädchenrechnungen? Weibliche Utopien von Lilith bis zur Neuen Frauenbewegung
  • Sie saßen und tranken am Theetisch. Weibliche Geselligkeitskultur in Berlin
  • "Unter den Linden sitzen die Mädchen". Rosen-Emil und Brillianten-Berta
  • Evangelische Jungfrauen, katholische Nonnen und eine jüdische Rabbinerin
  • Modelle und Stapelware - das ehemalige Mode- und Konfektionsviertel rund um den Hausvogteiplatz
  • Tingeltangel und Varieté rund um die Friedrichstraße
  • Vom Politikverbot ins Kanzleramt. Der hürdenreiche Weg der Frauen an die Spitze der Politik
  • Das friedfertige Geschlecht? Frauen in Zeiten des Krieges. Eine historische Spurensuche
  • Unter dem Titel "Milchmädchen, Hexen, Prinzessinnen. Sagenhafte Berlinerinnen" wird auch eine Führung für Kinder ab acht Jahre angeboten.

In der Vorweihnachtszeit gibt eine Führung zur Geschichte des Berliner Weihnachtsmarktes. Beim Besuch von Kneipen, Biergärten oder Clärchens Ballhaus wird die Geschichte der Schankmädchen, Prostituierten, Kellnerinnen, Wirtinnen, Eintänzer und Animiermädchen erzählt. Und unter dem Motto "Futtern wie bei Muttern" gibt es Berliner Küchengeschichten mit Einkehr und Probieren.

Um die Ehrung von Frauen mit Straßennamen geht es im Frauenviertel, am Hauptbahnhof, am Potsdamer Platz und in der Rummelsburger Bucht.

Einige Führungen sind den Biografien von Frauen gewidmet: Königin Luise, Bettina von Arnim, Fanny Hensel, Emilie Fontane, Hedwig Dohm, Hedwig Courths-Mahler, Rosa Luxemburg, Else Lasker-Schüler, Claire Waldoff, Marlene Dietrich, Erika Mann, Mascha Kaléko und die Aufbauhelferin Marie Lieske.

Bei Friedhofsführungen werden die Gräber berühmter und wenig bekannter Frauen gezeigt und anhand der zahlreichen weiblichen Skulpturen und Engel wird der Frage nachgegangen, welche Rolle Frauen in der Begräbniskultur spielten. Mit frauenspezifischem Blick werden bisher betrachtet: die Epitaphien der Nikolaikirche, die Friedhöfe am Mehringdamm und der Sophienkirche, der Dorotheenstädtische Friedhof, Matthäuskirchhof, Friedhof Friedenau, Zentralfriedhof Friedrichsfelde sowie die Waldfriedhöfe Heerstraße und Stahnsdorf.

Außer dem Berliner Angebot gibt es bei FRAUENTOUREN auch Führungen in Potsdam, Ausflüge ins Berliner Umland und darüber hinaus sowie frauenthematische Reisen.

Die Führungen werden in zwei Halbjahresprogramm März-August und September-Februar mit Terminen angeboten, zu denen alle interessierten Frauen und Männer eingeladen sind. Für Gruppenführungen können individuelle Termine und weitere Themen vereinbart werden. Alle Führungsthemen gibt es auch als Vorträge.

Regelmäßige Salonabende und literarische Teezeiten bieten wir zum Beispiel im Georg-Kolbe-Museum an.