Frauengräber auf dem Luisenkirchhof III und dem Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis- Kirchhof.

Von Grab der berühmten Schauspielerin bis zu dem der frauenbewegten Sozialarbeiterin
und viele eindrucksvolle Grabgestaltungen

Mit Claudia v. Gélieu Tel. 030-626 16 51, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

 

"In harter Geburtsarbeit selig entschlafen"

Claudia v. Gélieu, Tel. 626 16 51, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bei der Führung durch die älteste Berliner Kirche werden Grabmale und Epitaphien aus vier Jahrhunderten vorgestellt. Sie erzählen Geschichten über Leben und Tod und die Rolle, die Frauen dabei zukam.

Hier hat
zu Ehren dreyen seelig verstorbenen Kindern
eine Mutter in eigenen Leibe das 4te
ins grab gebracht
und das 5te in diesem leben hinterlassen
Fr. Maria Elisabeth Schwanebergerin
welche A(nn)o 1685. den 16. Sept. zu Spandow gebohren
an Hr: Johann Conradt Beckern
Bürger und Handelsmann
Anno 1705. den 27. October verehliget:
und Anno 1715 den 8. Mart. in harter geburths=arbeit
Seelig entschlaffen
Damit Sie den leser ins Prophetische Geheimniß
Esa: 37 v. 3. schauen läßet:
Es gehet gleich, als wenn die Kinder biß an die gebuhrt
Kom(m)en sind, und ist keine Kraft da zu gebähren.

 

 

Was bleibt? Frauen-Gräber und -Skulpturen auf dem Parkfriedhof Lichterfelde.

Für das gutbürgerliche Lichterfelde wurde 1911 ein Friedhofspark angelegt. Entsprechend prächtige ist die Anlage. Die zahlreichen Gräber interessanter Frauenpersönlichkeiten entsprechen dagegen sogar nicht dem bürgerlichen Frauenbild. Die Frauen erkämpften sich nicht nur eine gute Bildung, sie waren berufstätig und machten Karriere. Vorgestellt werden Naturwissenschaftlerinnen und Ärztinnen, Frauenrechtlerinnen und Lehrerinnen, Schwesternorden und Künstlerinnen. Gefragt wird auch danach, wer ein Ehrengrab hat und wessen Gräber verschwanden. Gezeigt werden außerdem Gräber mit weiblichen Trauerskulpturen.

Mit Claudia v. Gélieu, Tel. 030-626 16 51, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vom Evangelischen Diakonieverein bis zu Ingeborg Drewitz.
Frauengräber auf dem städtischen Friedhof Zehlendorf in der Onkel-Tom-Straße.

Mit fünf Ehrengräber für Frauen hat der Friedhof Zehlendorf so viele wie kaum ein anderer in Berlin. Ihre Gräber werden aufgesucht und ihre Biografien vorgestellt. Die Bildhauerin Luise Stomps hat ihr Grab selbst gestaltet. Dem Vergessen entrissen werden aber auch Frauen, denen diese Ehre nicht zu Teil wurde und deren Gräber vom Verschwinden bedroht sind. Zu ihnen gehört Agnes von Zahn-Harnack, eine der wichtigsten Frauen der Frauenbewegung. Zu entdecken gibt es außerdem Frauen, die als Skulpturen und auf Reliefs die Gräber schmücken, wie zum Beispiel die Schicksalgöttinnen, die den Lebensfaden spinnen und abschneiten. Die Grabmalskunst ist nicht nur wunderschön anzusehen, sie erzählt auch von der Rolle der Frauen bei Tod und Trauer.


Mit Claudia v. Gélieu,Tel. 030-626 16 51, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Rundgang I: Engel, Eros, Emanzipation.
Wichtige Protagonistinnen der Frauenbewegung wie Minna Cauer und Hedwig Dohm, aber auch andere weniger berühmt Gewordene oder Vergessene liegen hier begraben und werden bei dem Rundgang über den 1856 eröffneten Friedhof aufgespürt. Gefragt wird auch nach den Ursprüngen und Bedeutungen der zahlreichen weiblichen Darstellungen in der Bestattungskultur: Welche Frauenbilder übermitteln sie uns? Welches Geschlecht haben Engel? Und was haben Tod und Erotik miteinander zu tun?
Mit Claudia v. Gélieu Tel. 030-626 16 51, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Rundgang II: Gegen das Vergessen. Spurensuche nach verschwundenen Gräbern von Frauen
Frauen finden nicht nur zu Lebzeiten seltener Anerkennung als Männer. Das gilt auch für ihren Ruhm nach dem Tod. Mit der Einebnung ihrer letzten Ruhestätte verschwindet auch die Erinnerung. Für einige Frauen wurden auf dem Matthäus-Kirchhof bereits neue Gedenksteine gesetzt. Diese werden beim Rundgang vorgestellt. An andere Frauen soll zumindest durch das Erzählen über ihr Leben und Werk erinnert werden.
Mit Claudia v. Gélieu Tel. 030-626 16 51, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Von Rosa Luxemburg bis Käthe Kollwitz.
Der Zentralfriedhof Friedrichsfelde und die Gedenkstätte der Sozialisten

1882 wurde er als erster städtischer Friedhof angelegt. Zuerst wurden dort die Armen bestattet, dann kamen die Sozialisten und schließlich entdeckte auch das Bürgertum die herrliche Anlage im Grünen. Beim Rundgang werden geehrte und vergessene Frauen aufgespürt – vom pracht­vollen Grabdenkmal der ersten weiblichen Gewerkschaftsvorsitzenden Deutschlands bis zum bescheidenen Stein der ersten Notenbankpräsidentin der Welt.

Claudia v. Gélieu, Tel. 030-626 16 51, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

 

Todesgöttinnen und Trauernde

Die Friedhöfe vor dem Halleschen Tor in Kreuzberg waren vor dreihundert Jahren die ersten Bestattungsstätten Berlins jenseits der traditionellen Kirchhöfe. Interessante Frauen wie Rahel Varnhagen, Henriette Herz und Fanny Henzel fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Beim Rundgang wird nicht nur Einblick in ihre Lebensgeschichten gegeben. Es wird berichtet von ihrem letzten Willen, dem Ablauf ihrer Beisetzung und zitiert aus Grabreden. Gezeigt werden außerdem die schönsten Grabskulpturen und dabei wird nach einer Antwort auf die Frage gesucht, warum diese meistens weiblich sind.

Claudia von Gélieu, Tel. 626 16 51, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

zwoelf apostel kirchhof bearbeitet 1

„Sein Leben war Musik, ihr Leben war Arbeit.“
Begräbniskultur auf dem alten Zwölf-Apostel-Friedhof in Schöneberg.
Mit Claudia v. Gélieu, Tel. 030-626 16 51, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Natur– Kultur – Frauen

Mit seiner Hanglage und dem Sausuhlensee in der Mitte ist der Mitte der 1920er Jahre angelegte Friedhof landschaftlich einer der schönsten Berlins. Auch was die Namen, der hier Bestatteten angeht, ragt er heraus. Und unter ihnen gibt es viele spannende Frauengeschichten zu entdecken - die Frau, die mit HeiBauDi zu Einfluss und Geld kam, die Drehbuchautorin eines der berühmtesten Filme, eine legendäre Tierärztin, Vertreterinnen der Frauenbewegung, Frauen aus Kultur und Widerstand gegen das NS-Regime, usw..

Claudia v. Gélieu, Tel. 030-626 16 51, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

 

Helene Weigel, Anna Seghers und andere

Selbst im Tode werden die großen Männer häufiger erinnert als die berühmten Frauen. Auf dem Prominentenfriedhof Berlins finden wir aber unvergessene Frauennamen, deren Ruhestätten uns Anlass zur Hinterfragung geben. Mit Lesung aus Zeitzeugnissen.

Beate Neubauer Tel. 2759 2709, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Rückkehr in den Schoß der Muttererde - Grabmale von Marlene Dietrich und anderen Frauen
Eine frauenhistorische Spurensuche auf dem Künstlerfriedhof Friedhof Friedenau

An der Seite ihrer Mutter wollte Marlene Dietrich begraben werden. Deshalb kehrte der Weltstar, wenn auch erst im Tod, in die Heimatstadt zurück. Besucht werden auch die Gräber von Zeitgenossinnen wie der Malerin Jeanne Mammen und der Schriftstellerin Dinah Nelken. Mit den hier beigesetzen Schwestern Rönneberg, Begründerinnen der ersten höheren Mädchenschule in Friedenau, und Anne Klein, der ersten Frauensenatorin Berlins, führt der Rundgang durch mehr als hundert Jahre Frauenemanzipationsgeschichte. Und neben dem „Blauen Engel“ gibt es prächtige Todesengel und andere weibliche Trauerskulpturen zu entdecken. Besichtigt wird auch eines der wenigen Berliner Columbarien.

Claudia v. Gélieu, Tel. 030-626 16 51, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Emilie Fontane, Gräfin Oriola, Louis Adlon
Literarische Entdeckungen auf den Friedhöfen an der Liesenstrasse

Die Mauer führte durch die Friedhöfe an der Liesenstrasse und ließ sie dadurch in Vergessenheit geraten. Aber heute sind viele bekannte Berlinerinnen und Berliner wiederzuentdecken. Mit Lesung aus Briefen und Romanen.

Beate Neubauer Tel. 030-2759 2709 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Dichterin, Heldenmädchen, Selbstmörderin

Neben der Begegnung mit interessanten Frauenbiografien lässt sich beim Besuch der Sophienkirchhöfe I und II sich die allgemeine Entwicklung von den Beisetzungen an der Kirche hin zur Verlagerung der Bestattungen vor die Toren nachvollziehen. Und auf dem Weg wird auch an Berlins ersten Armenkirchhof erinnert.

Claudia v. Gélieu, Tel. 626 16 51, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zu Besuch bei Effi Briest und Rahel Sanzara
Spurensuche mit Inszenierungen auf den Stahnsdorfer Friedhöfen

Besucht werden der nach 1990 wiederentdeckte Südwestkirchof als auch der immer noch wenig bekannte Waldfriedhof Wilmersdorf. Neben der Begegnung mit der wahren Effi Briest und einer vergessenen Tänzerin gibt es dort vieles anderes Interessante zu entdecken - eine Predigerwiese, eine nordische Hallenkirche, die größte Grabanlage Berlins, Baumgräber und selbstverständlich auch weitere Frauengräber sowie eindrucksvolle weibliche Grabskulpturen.

Mit Claudia v. Gélieu und Jutta Richarz Tel. 030-626 16 51, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!