• Vom KadeWe zum Letteverein

Die Tour vom Wittenberg- bis zum Viktoria-Luise-Platz stellt Projekte der ersten Frauenbewegung vor und erzählt die Geschichte von Frauenberufen wie der Verkäuferin, der Fotografin, der Röntgenassistentin und vielen anderen mehr.

  • Bayerisches Viertel. Orte des Erinnerns

Tausende jüdische Menschen wurden während der NS-Zeit in diesem Stadtteil in "Judenwohnungen" zusammengepfercht. An ihre alltägliche Ausgrenzung und Verfolgung erinnern seit 1993 80 Schilder. Dieses eindrucksvolle Denkmal wird bei dem Rundgang ebenso vorgestellt wie andere Mahnmale. Berichtet wird außerdem vom Schicksal verfolgter und ermordeter Frauen wie der Dichterin Gertrud Kolmar.

  • Frauenalltag 1933 - 1945

Was wurde aus Einrichtungen und Vorkämpferinnen der Frauen­bewegung nach 1933? Welche Auswirkungen hatte die NS-Ideologie auf Kinder­erziehung und Sozialarbeit? Was bedeutete NS für lesbische Frauen? Was erinnert an Frauen, die verfolgt wurden und Widerstand leisteten? Wurde die Beteiligung von Frauen an Verbrechen aufgearbeitet? An konkreten Beispielen und Biografien wird diesen Fragen nachgegangen.

  • Frauen-Aktiv nach 1945

Nach der Befreiung von der NS-Diktatur entfalteten die Schönebergerinnen vielfältige Aktivitäten. Der Rundgang begibt sich auf die Spurensuche nach Alltag und Aufbrüchen in der Nachkriegszeit. Er fragt nach Veränderungen, Erfolgen und Niederlagen. Vorgestellt werden ein Gedicht für die „Jleichberechtigung“ aus dem Jahre 1945, das Schöneberger „Frauen-Aktiv“, die „Schipperinnen vom Winterfeldtplatz“, die erste Bezirksbürgermeisterin und vieles andere mehr.

Claudia v. Gélieu, Tel. 030-626 16 51, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!