"...und grüß mich nicht Unter den Linden"
Unbekannte Seiten des berühmtesten Berliner Boulevards.
Ein unterhaltsamer Spaziergang mit Claudia v. Gélieu, Tel. 626 16 51, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Termine für Gruppen auf Anfrage

Die Quadriga auf dem Brandenburger TorDie Titelzeile stammt aus der Feder eines berühmten Dichters, der während seines Studiums in Berlin selbst an dem berühmten Boulevard wohnte. Wenn Sie wissen wollen, warum und vor allem von wem er nicht gegrüßt werden wollte, müssen Sie sich mit Frauentouren auf die Spurensuche Unter den Linden begeben.

Ihren Namen verdankt Berlins berühmteste Straße bekanntermaßen ihrer Bepflanzung. Dass diese auf eine Frau zurückgeht, die auch die ersten Häuser links und rechts bauen ließ und deshalb als erste Bodenspekulantin in die Berliner Geschichte einging, weiß jedoch kaum jemand.

Diese und viele andere Rätsel werden beim unterhaltsamen Spaziergang mit frauenhistorischen Scharfblick gelöst, der am Brandenburger Tor beginnt und am Lustgarten endet.

Die Quadriga ist als Wahrzeichen Berlins allen bekannt. Doch wer weiß, wo Schadow fündig wurde auf der Suche nach einer starken Frau, der man abnahm, dass sie den Streitwagen mit vier Pferden fest im Griff hatte? Und wer kennt die Frau, zu deren Mitgift die Kartoffel gehörte, die im Lustgarten erstmals in Berlin angepflanzt wurde?

Die Führung ist besonders geeignet für Nichtberlinerinnen, aber auch Berlinerinnen, die ihre Stadt einmal anders kennenlernen wollen.

 

 

 

Von Eva Busch bis Hedda Zinner
Frauenleben in der Künstlerkolonie am Laubenheimer Platz
Termine für Gruppen auf Anfrage: Claudia von Gélieu, Tel. 030-626 16 51

Von Beruf Sängerin, Schauspielerin, Schriftstellerin, Malerin, Tänzerin, Journalistin, Architektin oder Fotografin wohnten sie dort ab 1927, alleine oder mit (Ehe-)Männern, mit und ohne Kinder. Ihre Erinnerungen ermöglichen Einblicke in die Geschlechterverhältnisse unter Boheme und Linken.

"An diesem Abend waren fast alle, die das neue Haus bewohnten bei Trude versammelt. Sie hatten sich gefunden kraft einer Verwandtschaft des Geistes, die sie in die gleiche, schwer zu erlebende, leicht lebende Zeit stellte. Sie waren nicht viele, die ersten, denen das große Haus Heimat und Familie ersetzen sollte, vorwiegend Frauen, und die Männer so kindlich jung, dass sie sich mit den Frauen verständigten wie mit ihresgleichen und gemäß den besonderen Gesetzen ihrer neuen, unbedenklichen Kameradschaftlichkeit." Dinah Nelken

"Gustav Regler und seine Frau Mieke Vogeler sollen ebenso bedankt sein; Mieke für ihre liebevolle Fürsorge, sie lud uns zu warmen Mahlzeiten ein, nicht nur Günter und mich, auch Treptes und Popp und Stephan Wolpe" Steffi Spira

" 'Die Franke aus dem Nebenhaus erzählt überall, die Kommunistenkinder hätten ihr Kohlenstaub auf den Sonntagsbraten gestreut', sagt Mutti zu Papa ... Papa legt seinen Bleistift aus der Hand und sieht mich aufmerksam an. ... 'Was ihr gemacht habt, ist eine große Ungezogenheit. ... Wir müssen uns alles, was wir tun, reiflich überlegen. Sonst können wir die Menschen nicht überzeugen. Denke mal in Ruhe darüber nach ...' Er wendet sich wieder seiner Arbeit zu. Mutti fährt mir mit dem Staubtuch über die Nase und geht dann dran, die Blumen zu gießen." Marianne Lange-Weinert

"Dann kam das Tausendjährige Reich und alles war im Eimer. Wir wohnten in dieser roten Künstlerkolonie. In unseren Pässen stand als Geburtsort: Moskau und viele unserer Freunde waren 'links'. Ich habe nirgends mehr ausgestellt. Ein Jahr lang malte ich Blumen für das KadeWe ... Freunde wie Dinah Nelken und Heinrich Ohlenmacher wanderten aus ..." Elena Liessner-Blomberg

"Mit Illegalität hatte ich nichts zu tun. Meine Welt ging kaputt, die wollte ich verteidigen. Ich hatte am 30. Januar 1933, als Hitler Reichskanzler wurde, mein Vaterland verloren. Besonders die antisemitischen Nürnberger Gesetze (1935), die einen Teil der Bevölkerung willkürlich aus der Gemeinschaft ausschlossen, gingen mir unter die Haut. Diesen verfolgten Menschen wollte ich helfen." Helene Jacobs

Neues Bauen Glück für Frauen?

Sechs Berliner Siedlungsbauten aus den 1920er Jahren sind in die Unesco-Liste aufgenommen - Anlass nachzufragen, welche Rolle weibliche Belange damals spielten und welche eigene Vorstellungen die Frauen entwickelten.

Claudia v. Gélieu

Termine für Gruppen auf Anfrage: Tel. 626 16 51, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

 

Amazonen, Ammen, Anstandsdamen.
Ein Parkspaziergang durch den Tiergarten.
Claudia v. Gélieu

Wir starten im Wohnzimmer Bettina von Arnims, besichtigen die erste Badeanstalt für Frauen in Berlin, begegnen einer berüchtigten Jägerin, erfahren wie die steinerne Amazone in den Tiergarten kam, überqueren den Beischlafweg und besichtigen das Denkmal für Königin Luise.

Termine für Gruppen auf Anfrage

Anmeldung: Tel. 626 16 51, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bäuerinnen und Vereinsfrauen.
Ein Ausflug ins Dorf Marzahn.
Liebevoll erhalten und noch immer belebt, ist das uralte Dorf Marzahn kein Freilichtmuseum, sondern verbindet die Jahrhunderte. Zwischen Hochhäusern, der noch funktionsfähigen Mühle und den alten Bauernhäusern lassen sich ungezählte Erinnerungen finden.
Beate Neubauer, Tel. 2759 2709, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Von Thusnelda zu Mathilde Jacob

Sei es als Bollemädchen oder erste Biologieprofessorin, als „unbekannte Weibsperson“ oder „Verlobte“, die ihren Freund aus der U-Haftanstalt befreite, das Wirken von Frauen in Moabit erregte einst Aufsehen weit über Berlin hinaus.

Claudia v. Gélieu

Tel. 626 16 51, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Für Gruppen auf Anfrage