Frauen in und um Kreuzberg –
von Künstlerinnen und Widerstandskämpferinnen und anderen Aktivistinnen.
Mit Andrea Heubach Tel. 0163-73 48 116

Betteln, Arbeitszwang und Rebellion - Geschichte der Frauenarmut in Berlin

Die historische Spurensuche zeigt den Wandel im gesellschaftlichen Umgang mit Armen vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert. Gegen Regulieren, Kriminalisieren und Arbeitszwang entwickelten sich vielfältige Formen des Widerstandes auf der Straße, in Literatur, Kunst und sozialen Initiativen. Nachgegangen wird der Frage, warum Armut bis heute weiblich ist. Vorgestellt wird auch die Frau, die schon 1813 die Idee einer Arbeitslosenversicherung und von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen propagierte.

Mit Claudia v. Gélieu Tel. 030-626 16 51, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sie lebten ihrer Zukunft ein Stück voraus

Thomas Morus gilt als der Erfinder der Utopie. Doch schon hundert Jahre vor ihm entwickelte Christine de Pizan mit der "Stadt der Frauen" die Utopie einer weiblichen Gemeinschaft. Vorgestellt werden weibliche Utopien und ihre Urheberinnen aus mehreren Jahrhunderten. Dabei geht es um andere Geschlechterverhältnissen, Gleichberechtigung, neuen Lebensformen, eine sozialen und friedliche Gesellschaft. Begegnungen von den Saloniéren über Rosa Luxemburg bis zur Frauenbewegung stehen auf dem Programm. Beim Nachspüren, was aus ungewöhnlichen Ideen und Projekten von Frauen wurde, wird gefragt, inwiefern sie heute noch zukunftsweisend für uns sein können.

Mit Claudia v. Gélieu, Tel. 626 16 51, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

Vom katholischen Sakrament bis zur Homo-Ehe.

Mit Claudia v. Gélieu Tel. 030-626 16 51, frauentouren@t-online

Erzählt wird von Milchmädchenrechnungen, der Scheinehe, die Friedrich der Große einführte, vom Kuppellei- und Doppelverdiener-Paragraphen, von Mätressen und freier Liebe. Vorgestellt werden die Ehefrau, die ihren alkoholsüchtigen und gewalttätigen Mann ans preußische Heer verkaufte, aber auch die mutigen Ehefrauen, die ihre Ehemänner vor dem Holocaust retteten. Und selbstverständlich gibt es auch in Berlin Geschichten von der Liebe, die alle Grenzen überwandt ... Eine Tour nicht nur für Jungesellinnen-Abschiede!

 

200 Jahre Frauen- und Emanzipationsgeschichte. Eine exklusive politisch-historisch-musikalische Tour.
Mit Iris Wachsmuth und der Musikerin Maria Christina Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

musikrundgang

Frauen und Religion, Frauen und Kirche – welche Rollen spielten die Frauen in den verschiedenen Konfessionen und wie haben sich diese verändert? Dieser Frage wird beim Besuch von Gotteshäusern, Wirkungsorten, Gedenktafeln und einem ökumenischen Frauenzentrum an konkreten Beispielen nachgegangen. Erzählt wird von katholischen Heiligen, Kirchenpatroninnen und -sponsorinnen, konfessionellen Frauenorganisationen und deren überkonfessionellen Zusammenarbeit, der Bahnhofsmission, der stillen Hilfe für jüdische Verfolgte und vielem mehr.

Mit Claudia von Gélieu, Tel. 030-626 16 51, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zugewanderte Neuköllnerinnen erzählen

„Seit ich Kopftuch trage, werde ich auf der Straße beschimpft und angespuckt, auch in Neukölln“, erzählt Hanadi Mourat. Sie kam 1990 als Flüchtlingskind mit ihrer Familien aus dem Libanon. Als Stadtteilmutter, Integrationslotsin und als Dolmetscherin ist sie sehr gefragt, doch andere berufliche Perspektiven scheiterten an ihrem Schleier.

Gülaynur Uzun, Tochter einer türkischen Gastarbeiterin, ist Muslima wie Hanadi Mourad, aber sie trägt kein Kopftuch. Obwohl sie seit 1970 in Berlin lebt, muss sie um das Aufenthaltsrecht für sich und ihre Familie hier kämpfen.Bei der Führung berichtet sie auch über ihre Arbeit im Mutter-Kind-Treff „Sherhazad“.

Ihre Führung beginnt am Rathaus Neukölln, weil es ihnen um mehr Partizipationsmöglichkeiten für Migrantinnen geht. Am Ende zeigen die beiden gerne ein typisches türkisches Frühstückshaus.

Mit Gülaynur Uzun, Hanadi Mourad

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Ein hürdenreicher Weg für Frauen

In Preußen war es Frauen zwischen 1850 und 1908 untersagt, sich politisch zusammenzuschließen oder anderen politischen Organisationen beizutreten. Warum dieses Verbot verhängt wurde, wie es Frauen gelang, es zu umgehen und schließlich auszuhebeln, und welche Auswirkungen es bis heute hat, diesen Fragen wird auf dem Weg ins Regierungsviertel nachgegangen. Und warum dauerte es nach der Aufhebung des Politikverbotes immer noch fast hundert Jahre bis eine Frau Kanzlerin wurde und ist die Gleichstellung damit erreicht?

Die Tour ist auch als Stadtrundfahrt, Vortrag oder Lesung möglich.

Claudia v. Gélieu, Tel. 626 16 51, frauentouren@t-online

Autorin des Buches "Vom Politikverbot ins Kanzleramt. Ein hürdenreicher Weg für Frauen"

 

 

 

 

Rundgang I: Das friedfertige Geschlecht? Von Bertha von Suttner bis zu Ursula von der Leyen

Sind Frauen nur Kriegsopfer und Beute für die Sieger? Woher kommen die Siegesgöttinnen und Amazonen? Welche Positionen vertrat die Frauenbewegung im Ersten Weltkrieg? Wie verhielten sich Frauen im Zweiten Weltkrieg? Bedeutet Frauen in der Bundeswehr Gleichberechtigung? Vorgestellt werden Kriegsgegnerinnen von Rosa Luxemburg bis Petra Kelly, die erste Kampagne gegen Kriegsspielzeug ebenso wie die Briefaktion einer oppositionellen Frauengruppe in der DDR.

Rundgang II: Frauen und Erster Weltkrieg in Zehlendorf. Eine literarische Spurensuche mit der Bestsellerautorin Clara Viebig

Mit Claudia v. Gélieu Tel. 030-626 16 51, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Rundgang 1: Von der Ausnahme zur Mehrheit. Frauenbildungsgeschichte in Berlin-Mitte

1810 wurde die erste Universität Berlins Unter den Linden eröffnet. Frauen hatten dort erst ab 1896 als Gasthörerinnen und seit 1908 als ordentliche Studentinnen Zugang. Heute sind mehr als die Hälfte der Studierenden weiblich. Aber gleichgestellt sind die Frauen in den Wissenschaften immer noch nicht. Die historische Suche nach den Gründen bringt Interessantes ans Licht.

Rundgang 2: Lise Meitners Schwestern. Eine frauenhistorische Spurensuche auf dem FU-Campus in Dahlem

Woran liegt es, dass Frauen in manchen Wissenschaften noch immer unterrepräsentiert sind? Ein Blick in die Geschichte fördert Interessantes zu Tage und räumt mit Klischees und Vorurteilen auf. Wer kennt  z.B. die zahlreichen Naturwissenschaftlerinnen der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft? Die Atomphysikerin Lise Meitner war nur eine von mehr als zweihundert. Gefragt wird auch nach dem Einfluss von Wissenschaft auf das Frauenbild und, ob sich Wissenschaft durch den Einzug von Frauen verändert?

Mit Claudia v. Gélieu Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 030-626 16 51

Hexen, Kindsmörderinnen, Giftmischerinnen -
Kriminalitätsgeschichte weiblich.
Mit Miss Marple auf Spurensuche.

Claudia v. Gélieu Tel. 030-626 16 51, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Über 150 Jahre Kriminalstatistiken zeigen, dass die weibliche Kriminalitätsrate immer weit unter der des männlichen Geschlechts lag. Was sind die Gründe? Sind Frauen zu schwach oder zu wenig aggressiv für Gewaltverbrechen? Oder sind sie so hinterlistig und heimtückisch, dass sie seltener erwischt werden? Beides behaupteten männliche Kriminalitätswissenschaftler.

Die Kriminaitätsgeschichte ermöglicht einen Einblick in den Lebensalltag von Frauen, die sonst in der historischen Überlieferung keine Rolle spielen. Und sie zeigt, wie das herrschende Frauenideal durch Kriminalisierung von abweichendem Verhalten festgeschrieben wurde.

Verfolgt werden berühmte Kriminalitätsfälle wie zum Beispiel Henriette Meyer, die 1837 gerädert wurde, weil sie ihrem schlafenden Ehemann die Kehle durchschnitt. Aufgedeckt wird, was es mit den Ehrenstrafen für Frauen auf sich hatte. Gezeigt werden Gerichte, Gefängnisse und Hinrichtungsorte. Vorgestellt werden auch die ersten Polizistinnen und Juristinnen sowie eine Gerichtsreporterin in Berlin.

Und zum Schluss tritt die Giftmischerin Charlotte Ursinius auf.

 

Von weiblichen Versuchspersonen zur Gendermedizin

Claudia von Gélieu Tel. 030-626 16 51, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

In der offiziellen Geschichte des Berliner Universitätsklinikums stehen die Frauen bis heute im Schatten großer Ärzte und ihrer Entdeckungen. Immerhin erinnert seit 1995 ein Denkmal an die erste Professorin der Medizin ...

Themen der Führung sind u.a.:

- Krankenwärter, Diakonissen, Charité-Schwesternschaft

- Geburtshelfer versus Hebammen

- ledige Schwangere und Kindbettfieber

- Entwicklung von Gynäkologie und Frauenkliniken

- Zwangssterilisationen in der NS-Zeit

- Ärztinnen, Forscherinnen und Dekaninnen

Von den Emmerweibern zu den Müllmännern

Gibt es typische Frauen- oder Männerberufe? Auf dem Rundgang wird gezeigt, wie aus Frauentätigkeiten Männerberufe wurden - und umgekehrt. So war zum Beispiel die Müllabfuhr in Berlin bis 1848 Frauenarbeit. Und die Verkäuferin trat erst mit der Entwicklung der großen Warenhäuser um 1900 an die Stelle des männlichen Handlungsgehilfen. In der DDR arbeiteten in Banken fast ausschließlich Frauen. Erzählt wird auch von einer berühmten Zirkusdirketorin und, wie sich die BVG 1953 wegen dem Einsatz von Straßenbahnfahrerinnen spaltete.

Claudia v. Gélieu, Tel. 626 16 51 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Architektinnen, Bauingenieurinnen und Stadtplanerinnen
Führung mit Claudia v. Gélieu Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 030-626 16 51

Die Bodenspekulation begann in Berlin mit einer Frau. Und schon am ersten Stadtentwicklungswettbewerb im Kaiserreich beteiligte sich eine Frau. Heute hat Berlin eine Bausenatorin, eine Senatsbaudirektorin und eine Dombaumeisterin. Ob als Grundbesitzerin, Stadtplanerin, Architektin oder Wohnungsfürsorgerin, Frauen beinfluss(t)en das Baugeschehen in Berlin. Der Stadtrundgang folgt ihren Spuren und fragt: Welche Ziele haben sie verfolgt? Was konnten sie realisieren? Haben sie die Stadt menschlicher und frauengerechter gemacht?

Einküchenhaus, Studentinnenwohnheim, Wohnungsfürsorgerin - Initiativen der Frauenbewegung zum Wohnen um 1900.
Vortrag mit Claudia v. Gélieu Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 030-626 16 51

 

Das Kaufhaus Wertheim im „Scheunenviertel“

Was heute das KaDeWe, war einmal das Kaufhaus Wertheim. Hier begann ein Frauenberuf den Siegeszug: die Verkäuferin. Und die Damen kamen zum Luxuseinkauf, ein neues Vergnügen, das zum Zeitphänomen wurde.

Mit Beate Neubauer, Tel. 2759 2709

Modelle und Stapelware

Das ehemalige Mode- und Konfektionsviertel rund um den Hausvogteiplatz

Eine Spurensuche nach arbeitenden Frauen in der Modebranche zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Modemacherinnen und Firmengründerinnen, Mannequins, Modezeichnerinnen, Journalistinnen und zahlreiche anonyme Konfektionsarbeiterinnen. Wie setzten die Frauen Modetrends? 
Mit Heike Stange Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!