Sie wurden in Berlin geboren oder zogen nach Berlin. Sie prägten das gesellschaftliche, kulturelle, wissenschaftliche und politische Berlin. Sie stritten für die Rechte der Frauen auf gesellschaftliche Teilhabe, Gleichberechtigung und ein selbstbestimmtes Leben.

Von Maria Elisabeth bis zu Gabriele - Vom Flüchtling zur Hofdame.

Die Frauen der Familie vom Humboldt begegnen uns als vielsprachige Kosmopolitinnen, als Salondamen, als Kunstkennerinnen, als Liebende und Mütter. Sie erlebten das Jahrhundert der Aufklärung, das bürgerliche 19. Jahrhundert und den Zusammenbruch des alten Europa am Ende des Ersten Weltkrieges. Am Beispiel der Humboldt-Frauen wird Aufbruch der Frauen in eine neue Zeit vorgestellt.

Beate Neubauer Tel. 030-2759 2709 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Von Claire Waldoff zu Shermin Langhoff

Wer schmeißt 'n da mit Lehm? Claire Waldoff , den meisten bekannt als "freche Berliner Göre", hatte großen Einfluss auf die Berliner Szene und förderte junge Künstlerinnen und Künstler. Aber nicht nur als Sängerinnen und Schauspielerinnen haben sich Frauen einen Namen gemacht. Wer hat im Berliner Ensemble den Laden geschmissen? Wer hat in den 70ern und 80ern die Opernregie revolutioniert? Und wer heimst mit Berlins kleinstem Staatstheater derzeit Preise und begeisterte Kritiken ein? Die Tour beginnt im traditionellen Theaterviertel zwischen Charité und Spandauer Vorstadt und führt zu bekannten Theatern und zu Orten der Berliner Theatergeschichte, wo heute Hotels und Apartmenthäuser stehen. Sie endet an einem der derzeit innovativsten Theater der Stadt, dem Gorki Am Festungsgraben (Nähe Museuminsel). Dabei fragen wir auch, ob sich die Berliner Theatergeschichte als Frauengeschichte lesen lässt.

Gundula Schmidt-Graute Tel. 0151/20 53 65 83

Mit Lesung aus Briefen der Zeit

"Werde die du bist!"

„Ein neuer Geist unter den Frauen Berlins“.
Mit Lina Morgenstern auf den Spuren der Frauenbewegung.

Nur die Frau eines Dichters?
Literarische Führung mit Lesung.

Führung mit Lesung

Wohnorte, Wirkungsstätten und Denkmäler

Stadtrundfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

"Keiner weiß, ob Du Weib bist oder Mann"

Zu Besuch bei Anna Seghers

Rundgang I: Marlene Dietrich - "Das Girl vom Kurfürstendamm"

Der "Blaue Engel" öffnete Marlene Dietrich den Weg nach Hollywood und zum Weltruhm. Doch entgegen allen Mythen war es nicht ihr erster Auftritt mit dem sie Furore macht. Die Führung am Kurfürstendamm zeigt, wie sie die "Goldenen Zwanziger" zielstrebig zum Aufstieg an den Starhimmel zu nutzen wusste. 

Rundgang II: Rückkehr in den Schoss von Mutter Erde - Marlene Dietrich und andere Frauen auf dem Friedhof Friedenau.

An der Seite ihrer Mutter wollte Marlene Dietrich begraben werden. Deshalb kehrte der Weltstar, wenn auch nur im Tod, in die Geburtsstadt zurück. Neben der Begegnung mit dem „Blauen Engel“ stehen Todesengel und weibliche Trauerkultur ebenso auf dem Programm wie der Besuch der Gräber von interessanten Zeitgenossinnen, Vorläuferinnen und Nachkomminnen der Dietrich: die Schwestern Roenneberg, Jeanne Mammen, Dinah Nelken, Kat Kampmann, Anne Klein, Berlins erster Frauensenatorin, u.a.

Claudia von Gélieu, Tel. 626 16 51, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Ein unangepasstes Lesben-Leben

Ausgebildet zur Hortnerin am Pestalozzi-Fröbel-Haus in Berlin, Betriebsrätin am Fernmeldeamt, KPD-Stadtverordnete, Haft und Untertauchen in der NS-Zeit, Aktivistin der Neuen Frauen- und Lesbenbewegung, schreibende und dichtende Querdenkerin.

2012 wurde an ihrer letzten Wohnadresse ein Gedenkzeichen für sie enthüllt. Es ist der erste Denkmal für eine lesbisch lebende und im NS verfolgte Frau. Initiiert wurde der Gedenkort von Miss Marples Schwestern. Auf dem St. Matthäus-Kirchhof hat sie seit 2016 ein Ehrengrab.

Führungen, Lesungen, Vorträge auf Anfrage: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 030-626 16 51